
ist der Bundesfachverband für Segel-, Surf- und Motorausbildung. Er vertritt die gewerblich und freiberuflich betriebenen Ausbildungsstätten. Der VDS arbeitet im Bereich der Ausbildung und Sportbootlehrerausbildung eng mit dem Deutschen Segler-Verband in Hamburg zusammen.
Der VDS ist gleichzeitig als Fachberater für den Bereich Ausbildung in den Gremien zur Erarbeitung der staatlichen Führerscheine tätig und erteilt Segel-, Catamaransegel, Surf- und Kitesurf-Grundscheine auf der Grundlage einheitlicher Ausbildungs- und Prüfungskriterien.
Darüber hinaus bilden VDS-Lehrteams Segel-, Surf- und Kitesurf-, Katamaran- und Motorbootlehrer aus, die von verbandseigenen Prüfungskommissionen im Rahmen der VDS-Prüfungsordnung geprüft werden. Nach bestandener Prüfung erhalten die Bewerber die VDS-Lehrerlizenz für die entsprechende Kategorie. Auf deren Grundlage können sie eine Prüferlaubnis erhalten, die sie berechtigt, Prüfungen für die VDS-Grundscheine abzunehmen und - bei entsprechender Erweiterung der Lizenz - eine anerkannte VDS-Schule zu betreiben.
Die angeschlossenen Schulen führen das Prädikat "vom VDS anerkannt" - und unterziehen sich damit freiwillig den Aufnahmekriterien des Verbandes, die ein hohes Ausbildungsniveau bei der fachgerechten Ausbildung zum sicheren Wassersportler garantieren.

Der Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. (VDS) wurde im Jahre 1959 von 25 Segelschulen gegründet, die gleichzeitig auch Bootsvermieter waren. Vor nunmehr über vierzig Jahren standen ganz konkrete Gründe Pate für die Idee, einen starken Interessenverband zu gründen:
Der Bundesfinanzminister plante, die Vergnügungssteuer drastisch anzuheben und mehrere Landesregierungen drohten, den Wassersport auf den Binnengewässern stark zu beschränken.
In der Folgezeit schlossen sich immer mehr Schulen dem VDS an. Als es im Jahre 1969 zu einer Trennung von den Bootsvermietern kam, konnte diese Änderung der Statuten bereits mit 42 Mitgliedsschulen beschlossen werden.
Grund für die Trennung war der Abschluss eines Vertrages mit dem Deutschen Segler-Verband, der dem VDS als Partner auf dem Ausbildungssektor für Segel- und Motorbootscheine die Prüfungshoheit für diese damals noch privatrechtlichen Befähigungsnachweise verlieh.
Der Grundstein für die heutige, intensive Zusammenarbeit mit dem Deutschen Segler-Verband wurde also bereits schon im Jahr 1969 gelegt.
Nach Einführung der staatlichen Führerscheine für den Motorbereich öffnete sich der VDS auch für die Aufnahme von reinen Motorboot- und Surfschulen. Im Jahre 1989 wurde der VDS folgerichtig durch Beschluss der Mitgliederversammlung in Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. - Fachverband für Segel-, Surf- und Motorbootausbildung - umbenannt.
Mittlerweile haben sich über 220 Schulen im Verband organisiert. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um Schulen, die eine umfassende Ausbildung in allen Bereichen des Wassersports anbieten - von den Grundscheinen im Bereich Segeln, Catsegeln, Surfen und Kitesurfen bis zu den hohen Weihen des Sporthochseeschifferscheins mit allen ergänzenden Befähigungsnachweisen in den Bereichen Funk, Pyrotechnik, Skippertraining und vieles mehr.
Soweit die VDS-Mitgliedsschule sich nur auf einen Fachbereich, z.B. Motorbootfahren oder Surfen - spezialisiert hat, ist sie für diesen Bereich durch alle erforderlichen sachlichen und personellen Aufnahmevoraussetzungen qualifiziert.

Wassersport-Center / Sailers Inn / Yachtcharter - Ostsee - Hotel - Pension / Segeln, Surfen, Mitsegeln, und Bootsvermietung und Angelschop an der Ostsee bei Kühlungsborn und weitere Informationen zum Bootshafen in Kühlungsborn. Bei Fragen oder Interesse an unseren Angeboten können Sie sich gern bei uns melden!
Jürgen Schulz
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