Das Deutsche Bernsteinmuseum ist ein sich mit Bernstein befassendes Museum in Ribnitz-Damgarten im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Es befindet sich im Klarissenkloster Ribnitz.
Das heutige Deutsche Bernsteinmuseum hat seinen Ursprung im 1954 vom Ribnitzer Lehrer Richard Suhr im Klarissenkloster Ribnitz gegründeten Heimatmuseum. 1963 wurde ein "Bernsteinzimmer" eingerichtet, welches sich der Entstehung, Förderung und Verarbeitung von Bernstein widmete. Eine wichtige Rolle hierbei spielte auch der Ribnitzer Betrieb "VEB Ostsee-Schmuck".
1974 konnte eine Sammlung von Usedom erworben werden und seit 1975 trägt das Museum den Namen Bernsteinmuseum. Bis 1987 erfolgte eine weitgehende Neugestaltung und die Themen der Ausstellung wurden um Bernsteinkunst und allgemeine, mit Bernstein zusammenhängende Kultur erweitert. Zusätzlich erweiterten Leihgaben aus anderen Museen die Sammlung. Seit 1995 findet sich auch wieder eine stadtgeschichtliche Sammlung in den Räumlichkeiten des Museums.
Nach eigenen Angaben bietet das Deutsche Bernsteinmuseum die bedeutendste Bernstein-Sammlung in Deutschland. Besonderheiten der Sammlung sind seltene Inklusen wie beispielsweise Insekten und sogar eine Eidechse.
Seit 2002 wird das Museum von einem Verein geführt und 2006 fanden die Sanierungen ihren vorläufigen Abschluss. Im Dezember 2007 wurde die Sanierung des Bernsteinmuseums abgeschlossen. Im Spätsommer 2008 wird auch der zweite große Ausstellungskomplex des Museums, eine Ausstellung zur Kloster- und Stiftsgeschichte fertiggestellt sein.